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 Allgemeines
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 Katoden-Basis-Schaltung
 Katodenfolger (Anoden-Basis-Schaltung)


Allgemeines

In  Katoden-Basis-Schaltung und  Katodenfolger (Anoden-Basis-Schaltung) wird erklärt, wie die wichtigsten Röhrenschaltungen funktionieren. Voraussetzung für das Verständnis sind elektrotechnische Grundkenntnisse, d.h. Sie müssen wissen, was Strom und Spannung sind, was Widerstände bewirken und wie  Röhre aufgebaut sind bzw. wie sie funktionieren. Weiterhin ist es zwingend notwendig, zweidimensionale Diagramme ("x-y-Diagramm") zu verstehen. Eingegangen wird dabei ausschließlich auf die Belange der Niederfrequenztechnik, d.h. es wird erklärt, wie Audioverstärker (Vor- und Endverstärker) funktionieren.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie diese Voraussetzungen erfüllen, sollten Sie die Flinte aber nicht gleich ins Korn werfen, sondern bei Unklarheiten Fachliteratur zu Rate ziehen. Physikbücher, die Elektrogrundlagen behandeln, sind hierfür meistens gut geeignet. Falls Sie Schulbücher nicht verstehen, sollten Sie sich dadurch nicht verunsichern lassen; Sie befinden sich in guter Gesellschaft. Denn viele Schulbücher sind pädagogisch einfach grauenvoll geschrieben und eignen sich aufgrund des Fehlens verständlicher Erklärungen überhaupt nicht zum Selbststudium. In diesem Fall sollten Sie es mit Büchern für Studenten versuchen, weil diese erstens oft für das Selbststudium gedacht und zweitens von Leuten geschrieben sind, die sich nicht durch eine unnötig komplizierte Darstellung der Sache zu profilieren versuchen.

Eine Warnung sei an dieser Stelle angebracht: Bitte basteln Sie keinesfalls ohne profunde Elektrotechnikkenntnisse mit Röhrenschaltungen. Halbleiterschaltungen sind in aller Regel harmlos, denn bei den üblichen niedrigen Betriebsspannungen birgt das Berühren von Schaltungsteilen keine Gefahr; bei groben Fehlern stinkt es bestenfalls einmal "nach Strom". Der Umgang mit Röhrenschaltungen ist jedoch in aller Regel lebensgefährlich, denn die Betriebsspannungen liegen fast immer ein gutes Stück über der Netzspannung. 230 V Wechselspannung können bekanntlich beim Berühren tödlich sein. Röhrenschaltungen werden hingegen oft mit 350-450 V und bei Leistungsverstärkern nicht selten noch mehr betrieben. Die Auswirkungen solch' hoher Spannungen können Sie sich leicht selbst ausmalen. Es gibt aber Alternativen: Beschäftigen Sie sich doch einfach mit Niedervoltröhren. Spannungen unter 65 V gelten als nicht lebensgefährlich, und die typischen 90 V, für die zahlreiche Mittelspannungsröhren spezifiziert sind, sind nur unter ungünstigen Bedingungen tödlich. Mit einem guten Maß an Vorsicht sollte sich die Gefährdung daher in Grenzen halten.


Übersicht

Was man haben möchte, ist in der Regel eine Verstärkerstufe mit hoher Verstärkung, hoher Grenzfrequenz, hohem Eingangs- und niedrigem Ausgangswiderstand. Wie so oft im Leben, kann man aber nicht alles zur gleichen Zeit haben, d.h. man muß Kompromisse eingehen.

Es gibt 3 Röhrengrundschaltungen: Die Katoden-Basis-Schaltung, die Anoden-Basis-Schaltung und die Gitter-Basis-Schaltung. Sie unterscheiden sich bezüglich der genannten Eigenschaften wie folgt:

SchaltungsartVerstärkungs-
faktor
 Eingangs-
widerstand
 Ausgangs-
widerstand
 Grenz-
frequenz
Katoden-Basishoch hoch hoch niedrig
Anoden-Basis1 hoch niedrig mittel
Gitter-Basishoch niedrig hoch hoch

Die mit Abstand meistverwendetste Schaltung im Niederfrequenzbereich ist die  Katoden-Basis-Schaltung, die deshalb hier auch ausführlich besprochen wird. Die  Anoden-Basis-Schaltung, auch Katoden-Folger genannt, kommt eher selten zum Einsatz. Die Gitter-Basis-Schaltung ist im Niederfrequenzbereich nicht gebräuchlich, sondern wurde seinerzeit nur in der Hochfrequenztechnik eingesetzt.
  

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Letzter Upload dieser Seite: 05.11.2016 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)